Dienstag, 13. November 2012

[Rezension] Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noël




Verlag: Page & Turner

Seiten: 384

ISBN: 3442203600

Buchreihe: Band 1 der Evermore-Reihe

Erster Satz
»Wer ist das?«

Inhalt:
Ever Bloom ist 16 Jahre alt und ein ganz normales Mädchen. Sie ist Cheerleaderin, in ihrer Schule beliebt und steht auf Make-Up und Klamotten.
Bis zu dem Tag, an dem ihre Familie bei einem schrecklichen Autounfall um Leben kommt. Ever überlebt, aber ihr Leben ändert sich schlagartig. Sie zieht zu ihrer Tante Sabine nach Kalifornien und hat plötzlich seltsame Fähigkeiten:
Sie sieht Geister, kann die Gedanken ihrer Mitmenschen hören und deren Aura sehen und Hellsehen. Völlig überfordert zieht sie sich von der Außenwelt zurück, wird in der neuen Schule sofort zur Außenseiterin und hadert mit ihrem Schicksal. Bis zu dem Tag als ein neuer Schüler in ihre Klasse kommt und ihr Leben auf den Kopf stellt. Damen löst irgend etwas in ihr aus, was sie komplett irritiert und verunsichert. Sie kann weder seine Gedanken hören, noch seine Aura sehen und sein Interesse ihr gegenüber ist ihr sowieso völlig unverständlich. Wer ist dieser Junge, in dessen Gegenwart sie sich so ungewohnt wohl fühlt, und was will er von ihr?

Fazit:
Anfangs war ich schwer begeistert von dem Buch, auch wenn es einige Parallelen zu der „Biss-Reihe“ gibt, die ichgeliebt habe. Ich konnte es gar nicht abwarten, was denn nun das Geheimnis von Damen ist, auch wenn man es natürlich ahnte, und was Ever genau damit zu tun hat.
Das ganze hat sich dann auch ziemlich hingezogen. Zudem wurde mir Ever immer unsympathischer, aufgrund ihrer ständigen Zickerei Damen gegenüber, was ich zum Teil völlig übertrieben fand. Haven, Evers beste Freundin steht ihr irgendwann in Punkto Zickerei in nichts mehr nach, was mich ziemlich aufgeregt hat, da, meiner Meinung nach, völlig unbegründet.
Des Weiteren weiß ich bis heute nicht, wo denn der Unterschied zwischen „Vampir“ und „Unsterblicher“ sein soll, da darauf, finde ich, zu wenig eingegangen wird. Was es mit Damens „rotem Getränk“ auf sich hat, wurde von der Autorin auch vernachlässigt.
Damens metaphysische Fähigkeiten fand ich auch irgendwie völlig überzogen und zum Teil unverständlich, wobei das Ganze auch nur kurz angerissen wurde.
Schön fand ich die Unterhaltungen mit Evers Schwester Riley, sowie, wenn die Geschichte auf Damens Vergangenheit viel.
Zusammenfassend würde ich sagen, die Story ist für zwischendurch ganz nett und für Leute geeignet, die ein locker geschriebenes Buch lesen wollen, ohne völlig in die Geschichte eintauchen zu wollen, denn dafür bleiben einfach zu viele Fragen offen. Vielleicht werden diese in den nächsten Teilen der Reihe beantwortet, aber ob ich diese lesen werde, bleibt abzuwarten, dafür ist die Story einfach zu platt, vorhersehbar und zu wenig spannend.

3 von 5 Punkten

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